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Natürliche vs. klassische Haarkosmetik

26.04.2018

Immer mehr Kunden bevorzugen natürliche Kosmetik ohne Silikone und Sulfate. Warum ist das so? Welche sind ihre Vor- und Nachteile gegenüber der „klassischen“ Kosmetik?

Warum sehnen wir uns heutzutage so sehr nach natürlicher Kosmetik? Weil wir uns selbst nicht schaden möchten, oder weil uns Meldungen über Erdölprodukte, chemische Konservierungsmittel und weitere synthetische Stoffe Angst machen? Die Wahrheit ist aber, dass die Mehrzahl der Hersteller von Haarkosmetik ausdrücklich keine schädlichen Stoffe verwenden. Doch wegen dem Aufstieg der natürlichen Kosmetik durch geschicktes Marketing bemühen sich diese Firmen darum, Friseuren und deren Kunden professionelle natürliche Haarkosmetik oder Haarkosmetik mit einem hohen Anteil an natürlichen Inhaltsstoffen anzubieten. Was sind denn nun aber die größten Unterschiede zwischen der natürlichen und der klassischen Kosmetik? Es gibt da gleich mehrere. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, welche das sind.

Wirkung

Eine Mehrheit der Verbraucher kehrt nach wenigen Tagen Naturkosmetik schon wieder zu klassischen Präparaten zurück. Denn sie erhalten nicht gleich die versprochene Wirkung. Ist das nicht auch bei Ihnen der Fall? Halten Sie durch! Wir können von natürlicher Kosmetik nicht gleich Ergebnisse verlangen. Echte Mittel aus der Natur entfalten ihr Potenzial erst nach drei bis vier Wochen. Geduld zahlt sich bei diesen Produkten also aus. Das ist aber nicht für jeden das Richtige. Sicher nicht für diejenigen, deren Haare sofortige Rettung benötigen. Wenn Sie gleich Ergebnisse sehen wollen, dann vertrauen Sie Ihre Haare der klassischen Kosmetik an.

Wirkungsdauer

Auch was die Wirkungsdauer betrifft, verhält sich die natürliche Kosmetik anders. Aus Studien, aber vor allem aus der Praxis geht hervor, dass Kosmetik auf natürlicher Basis eine länger anhaltende Wirkung hat. Wenn Sie ihr also länger treu bleiben, dann können Sie sich auch länger über ihre Wirkung freuen. Wir wollen Ihnen nichts vormachen, gegen einige Probleme mit den Haaren kommt die natürliche Kosmetik nicht an. Im Gegensatz dazu ist die konventionelle Kosmetik darauf ausgelegt, dass Sie auch mit schwerwiegenderen Problemen fertig wird, die ihre Ursache im häufigen Färben oder Aufhellen der Haare haben. Das macht sie zur Retterin vor allem für gefärbtes oder chemisch behandeltes Haar, das oft trocken und stark beschädigt ist.

Die Wahrheit vom zauberhaft reichhaltigen Schaum

Bei natürlichen Shampoos können Sie einen reichhaltigen Schaum vergessen. Das heißt aber nicht, dass diese Mittel dadurch weniger wirksam sind. Tatsächlich brauchen Ihre Haare keinen Schaum, damit sie gründlich gewaschen werden. Das gilt aber nicht für jeden. Wenn Sie dichtes und grobes Haar haben, dann sollten Sie nicht auf einen reichhaltigen Schaum verzichten. Manchmal ist es gut, sich die Haare mit dem natürlichen Shampoo gleich zweimal zu waschen. Unserer Erfahrung nach schäumt das Shampoo beim zweiten Mal mehr. Aber es gibt durchaus auch natürliche Shampoos, die richtig Schaum bilden! Zum Beispiel können das die natürlichen Shampoos Biolage RAW und Milk Shake wirklich gut. Wie sollte es auch anders sein?

Kosmetik ohne Sulfate Nichts als Lüge?

Die Hersteller rühmen sich gerne damit, dass ihre Kosmetik keine Sulfate enthält. Schwachsinn! Ohne Sulfate (die sog. Tenside) bekommen Sie Ihre Haare nämlich nicht richtig sauber. Was bedeutet also das „ohne Sulfate“ in der Zusammensetzung? Es ist ja nicht so, als ob die Hersteller Sie über den Tisch ziehen wollen. Das heißt nur, dass das Shampoo keines der aggressivsten Sulfate (SLS, SLES, ALES) enthält, die das Haar und die Kopfhaut reizen und austrocknen. Stattdessen verwendet man schonendere Alternativen.

Die Aufgabe der Sulfate ist es, Haut und Haare von Fett, Unreinheiten und Styling-Präparaten zu reinigen. Deshalb finden Sie auch keine Tenside in Conditionern, Masken oder anderen Pflegeprodukten, da dies einfach keinen Sinn ergeben würde. Sie müssen deswegen aber nicht vor ihnen weglaufen wie der Teufel vorm Weihwasser. Solange Sie kein richtiges Sensibelchen sind, versteht sich. Eine zeitweise Verwendung von Sulfaten schadet Ihnen wirklich nicht. Es hängt von jedem einzelnen ab, genau das auszuwählen, was ihm gut tut. Denn so schlimm sind die Sulfate auch wieder nicht. Manchmal empfehlen Experten sie sogar einmal im Monat als gründliche Entschlackungskur für die Haare. Eine solche Funktion erfüllen tiefenreinigende Shampoos.

Keine Parabene = kein Risiko?

Für die Hersteller ist die Haltbarkeit durch Parabene immer wieder ein Thema. Dank der Parabene können sich Bakterien, Hefen oder Schimmel nicht vermehren. Ganz abgesehen von der Sicherheit, dass die Kosmetik viel länger hält. Die Parabene können aber auch Allergien verursachen, und in den Medien heißt es immer wieder, dass sie krebserregend seien. Bisher konnte das aber nicht bewiesen werden. Die heutige Technologie ermöglicht es, Produkte auch mit anderen Stoffen länger haltbar zu machen. Das sind zum Beispiel geeignete ätherische Öle, Alkohol, Vitamin E sowie die Sorbin- oder Benzoesäuren. Man braucht aber viel mehr von diesen Stoffen, um den gleichen Effekt zu erreichen wie mit den Parabenen. Und das kann empfindlichere Haut reizen. Was soll man da also tun?

Die Entscheidung für oder gegen Parabene überlassen wir Ihnen. Wenn Sie sich dagegen entschließen, dann gibt es eine ganze Reihe von Haarpräparaten ohne Parabene.

Kosmetik ohne Silikon - Für jeden ideal?

Auch bei den Silikonen ist das nicht so eindeutig, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. So mancher ihrer eingemachten Gegner meint, dass alle Silikone pfui, pfui, pfui sind. Aber alles hat seine guten und seine schlechten Seiten. Ja, Silikone verstopfen das Haar und verhindern die Aufnahme weiterer Nährstoffe. Auf der anderen Seite sind unsere Haare durch die Silikone makellos glatt, augenblicklich glänzend, ganz zahm und geschützt. Einige Haartypen brauchen Silikone geradezu, um schön zu sein. Andere wiederum vertragen sie ganz und gar nicht. So belasten Sie feines Haar viel zu sehr. Alles hängt von der natürlichen Struktur Ihrer Haare ab. Außerdem gibt es Silikone, die sich ganz leicht auswaschen lassen. Das ist aber wieder ein ganz anderes Kapitel.

Eine ideale Lösung ist, Silikone in Präparaten zu vermeiden, die direkt auf die Kopfhaut aufgetragen werden. Wenn Sie Silikonen aber ganz aus dem Weg gehen wollen, dann ist das heutzutage kein Problem mehr. Die Hersteller bieten eine ganze Reihe von Kosmetik ohne Silikone.

Welche Marken bieten natürliche Kosmetik an?

Auf der boomenden Naturkosmetik-Welle wollen auch Top-Marken der Haarpflege-Branche mitschwimmen. Zum Beispiel hat Kérastase die neue Naturkosmetik-Reihe Aura Botanica gestartet, die Marke Matrix konzentriert sich wiederum auf den modischen RAW-Food-Trend und hat Pflege- und Styling-Produkte mit dem Namen Biolage RAW auf den Markt gebracht. Bisher feiern sie mit diesen Natur-Reihen große Erfolge, und so warten wir darauf, dass sich weitere Marken ein Beispiel nehmen und diesem Weg folgen. Wir denken, dass das nicht lange dauern wird und dass man bei jeder Marke eine Reihe ausschließlich mit Naturprodukten finden wird.

Es gibt aber auch Hersteller (siehe unten), die schon lange Kosmetik mit natürlichen Inhaltsstoffen, ohne Parabene, Sulfate, Silikone und ohne andere Schadstoffe anbieten.

Professionelle Haarkosmetik auf natürlicher Basis

100% natürliche Haarkosmetik:

Summa summarum

Wir wollen Sie hiermit nicht von Ihrem Lieblingspräparat weglocken, in dem Sie gerade Sulfate, Parabene oder Silikone gefunden haben. Letztendlich hängt es von jedem einzelnen ab zu bewerten, was gut für ihn ist und was ihm schadet. Aber Hand aufs Herz, wer hat nicht schon einmal darüber nachgedacht, womit wir unseren Körper eigentlich belasten? Deshalb lohnt es sich vielleicht, sich Zeit für zu nehmen und zu versuchen, mit natürlichen Produkten zu experimentieren. Nur so kann man feststellen, wie das mit der natürlichen und der „gewöhnlichen“ Kosmetik eigentlich ist.


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